Früherkennung von Psychosen in der Praxis
Martin Hambrecht · psychoneuro · 2003 · Heft 11 · S. 518-521
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Früherkennung kommt vor allem für psychotische Erkrankungen in Betracht, die schleichend beginnen und langfristig eine besonders ungünstige Prognose aufweisen. Dies gilt zuvorderst für schizophrene Störungen. Der Übergang in eine Schizophrenie kann heute nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit vorhergesagt werden. Derzeit bilden Psychopathologie und Familienanamnese die wichtigsten Informationsquellen. Die häufigsten Prodromalsymptome sind allerdings unspezifisch oder schon psychosenah. Spezifischer, aber auch seltener und schwerer zu erfassen, sind bestimmte Basissymptome, d.h. vom Patienten s…