Anorexia nervosa
Wolfgang Herzog · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2004 · Heft 01 · S. 3-11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Abstract Die Anorexia nervosa weist gegenüber anderen psychogenen Essstörungen unserer Zeit deutliche Unterschiede auf: Seit mehr als 300 Jahren bekannt, tritt sie mit konstanter Häufigkeit auf und hat noch immer eine offene Prognose. Während dreiviertel der Patientinnen gesunden oder sich langfristig bessern, bestimmen chronische Verläufe mit somatischen Komplikationen und Todesfällen den Verlauf des verbleibenden Viertels. Angesichts des sich oft über viele Jahre erstreckenden Gesundungsprozesses und der erheblichen Chronifizierungs- und Komplikationsrate sollte zu Beginn jeder Behandlung ein individueller Ges…