Neuroradiologische Diagnostik in der Epileptologie
F. G. Woermann, C. Brandt, R. Schaumann-von-Stosch · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 02 · S. 60-72
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist die neuroradiologische Methode der ersten Wahl bei Epilepsie. Ein MR-Untersuchungsprotokoll, das koronare, an der Hippokampuslängsachse angulierte FLAIR- und T2-Sequenzen enthält, erhöht die Chance, eine morphologische Läsion bei dieser chronischen Erkrankung zu identifizieren. Eine anfallsverursachende Läsion kann die medikamentöse Epilepsiebehandlung erschweren. Ihr Nachweis ermöglicht andererseits aber die chirurgische Behandlung. Die präoperative Abgrenzung eloquenter Kortexareale von dieser Läsion erlaubt die Abschätzung postoperativer Morbidität. Dies…