Erzeugung und Modulation von Neuroplastizität durch transkranielle Gleichstromstimulation beim Menschen
M. A. Nitsche, A. Antal, D. Liebetanz, N. Lang, F. Tergau, W. Paulus · Klinische Neurophysiologie · 2004 · Heft 02 · S. 55-60
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Erzeugung zerebraler Erregbarkeitsveränderungen mittels schwacher Gleichstromstimulation geht auf tierexperimentelle Untersuchungen der 50er- und 60er-Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Grundlegender Wirkungsmechanismus ist eine unterschwellige Ruhemembranpotenzialverschiebung, je nach Stimulationspolarität in hyper- oder depolarisierender Richtung, die zu Veränderungen der Exzitabilität kortikaler Neurone führt. Analoge Erregbarkeitsveränderungen können auch nicht invasiv durch transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) im menschlichen Kortex erzeugt werden. In Abhängigkeit von der Sti…