Hirnparenchym-Sonographie zur Früh- und Differenzialdiagnostik der Parkinson-Krankheit
U. Walter, D. Dressler, R. Benecke · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 07 · S. 325-332
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Hirnparenchym-Sonographie ist ein nicht invasives bildgebendes Verfahren, das aufgrund seines eigenständigen physikalischen Prinzips die Ergebnisse konventioneller bildgebender Untersuchungen des Gehirns erweitert. Bei Patienten mit idiopathischer Parkinson-Krankheit (IPK) oder hereditärem Parkinsonismus infolge PARKIN-Mutation findet sich eine charakteristische Vergrößerung des Schallechos (Hyperechogenität) der Substantia nigra (SN), die bereits in präsymptomatischen Stadien nachweisbar ist und künftig als präklinischer Risikomarker genutzt werden könnte. Als Ursache der SN-Hyperechogenität…