Hirnblutungen bei Frühgeborenen – Schicksal oder vermeidbare Komplikation?
C Vogtmann, P Lohse, B Viehweg, M Knüpfer, F Pulzer, S Springer, E Robel-Tillig · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Die Häufigkeit der intra- und periventrikuläre Hirnblutung des sehr kleinen Frühgeborenen hat in den letzten 2 Jahrzehnten deutlich abgenommen. Zwischen Perinatalznetren bestehen aber große Häufigkeitsunterschiede für die höhergradigen Blutungen von 3 bis weit über 10%. Allein dieser Umstand verweist auf die prinzipielle Vermeidbarkeit dieser Komplikation, die bei bestimmten Risikokonstellationen auftritt. Diese sollen an Hand von Einzelfallanalysen eruiert und Schlussfolgerungen für das perinatologische Management abgeleitet werden. Methode: Es werden retrospektiv die unter 332 Frühgeborenen