Pränataldiagnostische Konsequenzen: Schwangerschaftsabbruch im II. Trimenon mit Mifepriston und/oder Prostaglandinen – Eine Metaanalyse
B Brinckwirth, L Kiesel · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Nach pränataldiagnostischem Ultraschallscreening ist der Arzt häufiger mit der Durchführung eines Schwangerschaftsabbruchs (SsA) konfrontiert. Ist die Entscheidung zur Beendigung der Schwangerschaft getroffen, sollte den durch die Diagnose ohnehin schwer belasteten Frauen die medizinisch sinnvollste und nebenwirkungsärmste Methode angeboten werden. Das Antiprogesteron Mifepriston (Mife.) ist in vielen europäischen Ländern zum medikamentösen SsA zugelassen und seit mehr als 10 Jahren gibt es klinische Erfahrung mit dieser Substanz. Obschon Mife. sehr effektiv ist, profitieren längst nicht alle Frauen…