Maternale und fetale Thrombophilien (Faktor-V-Leiden-Mutation G1691A; Methylterahydrofolatreduktase-Mutation C677T; Prothrombin-Mutation G20210A) zeigen keine Assoziation zum Auft…
PM Neumaier-Wagner, B Leeners, R Weiskirchen, D Kunz, K Zerres, S Kuse, W Rath · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Angeborene Thrombophilien [T[ waren in der Vergangenheit Gegenstand zahlreicher Untersuchungen bei Patientinnen mit hypertensiven Schwangerschaftserkrankungen. Diese Studien zeigten jedoch wiederholt widersprüchlich Ergebnisse. Da eine erhöhte plazentare Thromboseneigung mit konsekutiver plazenarer Minderperfusion als charakteristisches Merkmal insbesondere beim HELLP-Syndrom auftritt, war Ziel der vorliegenden Studie, die Assoziation zwischen den oben genannten Polymorphismen und dem Auftritt eines HELLP-Syndroms in einem kaukasischen Kollektiv zu untersuchen. Material und Methoden: DNA wurde aus…