Eine differenzierte Betrachtungsweise zur Interpretation von Antikörper-Titer-Befunden
EK Petershofen, A Doescher, I Gerdes, S Janßen, C Grote, F Schunter · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Irreguläre Antikörper gegen erythrozytäre Antigene spielen – auch in Zeiten der Anti-D Prophylaxe Rhesus-D negativer Frauen – eine wichtige Rolle in der Schwangerschaft und sind oft der erste Hinweis für eine immunologische Risikokonstellation. Zur besseren Einschätzung der Antikörperkonzentration werden Antikörpertiter bestimmt, die bei regelmässiger Bestimmung unter kontrollierten Bedingungen eine Beurteilung über das pathologische Geschehen erlauben. Jedoch sind in den zur Verfügung stehenden Richtlinien keine konkreten Vorgaben enthalten, in welcher Form eine Antikörpertitrierung zu erfolgen hat;…