Nachweis einer mikrovaskulären Obstruktion bei Patienten mit akutem Myokardinfarkt durch kontrastmittelverstärke MRT
A Stork, GK Lund, M Bansmann, A Barmeyer, T Meinertz, G Adam · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2003 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die kontrastmittelverstärkte MRT kann eine mikrovaskuläre Obstruktion (MO) bei Patienten mit akutem Myokardinfarkt (AMI) mittels der First-Pass-Perfusions (FPP)-MRT darstellen. MO, auch als „no-reflow“-Phänomen bezeichnet, kann bei Patienten mit AMI trotz erfolgreicher Reperfusion auftreten. Ursächlich werden eine Endothesschwellung, ein Myozytenödem und die Ablagerung von Zelldetritus diskutiert. Patienten mit MO zeigen elektro- und echokardiographisch größere myokardiale Schäden sowie ein erhöhtes Risiko für linksventrikuläres Remodeling und eine höhere Morbidität und Mortalität. Ziel unserer Studi…