Das Gorham-Stout-Syndrom der Hand: Fallbericht eines progressiven Krankheitsverlaufes über 24 Jahre
M. Lehnhardt, H. U. Steinau, H. H. Homann, L. Steinstraesser, D. Druecke · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2004 · Heft 04 · S. 249-254
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Gorham-Stout-Syndrom ist eine seltene, idiopathisch auftretende Osteolyse ganzer Knochen und Skelettabschnitte unklarer Ätiologie. Die Erkrankung ist durch eine lokale, benigne Blut- bzw. Lymphangiomatose charakterisiert. Sie zählt zu den familiären Osteolysen und kann in jedem Lebensalter auftreten. Krankheitsursache und kausale Therapieansätze sind nicht bekannt. Vor allem bei Beteiligung des Thorax sind letale Verläufe häufig. In der Literatur sind zirka 200 Fälle beschrieben. Es wird der Fall einer Patientin mit Gorham-Stout-Syndrom der rechten Hand vorgestellt. Nach initialem Quetschtrau…