Klinsche und audiologische Befunde bei Kindern mit auditorischer Neuropathie vor und nach Versorgung mit einem Cochlear Implant
WE Shehata-Dieler, A Hildmann, H Hildmann, J Helms · Pädiatrische Praxis · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Patienten mit auditorischer Neuropathie weisen eine reguläre Funktion der äußeren Haarzellen mit regulären evozierten otoakustischen Emissionen (OAE) aber ohne ableitbare akustisch evozierte Hirnstammpotentiale auf. Eine mögliche Pathogenese ist eine perisynaptische Synchronisationsstörung. In der Literatur wird eine Prävalenz zwischen 0,5 und 15% für Patienten mit Hörstörungen angegeben. Der Nutzen einer Cochlear Implant (CI)-Versorgung bei der Behandlung der auditorischen Neuropathie ist unklar. Es wird über drei Kinder mit auditorischer Neuropathie berichtet, die nach einer anfänglichen Hörgeräteversorgung ei…