Funktionsstörungen von Sakkulus und Utrikulus beim Morbus Ménière – Verlaufsmessungen vor und nach Gentamicintherapie
K Helling, A Halbach, U Schönfeld, H Scherer, AH Clarke · Pädiatrische Praxis · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In einer prospektiven Studie wurde bei 12 ambulanten Patienten mit einem einseitigen Morbus Ménière 0,3ml Gentamicinlösung (12mg) intratympanal über eine Injektionskanüle in örtlicher Betäubung appliziert. Bei allen Patienten lag ein rez. Anfallsschwindel mit vegetativen Begleitsymptomen, eine einseitige Hörminderung (>30 dB im Reintonaudiogramm bei der besten Frequenz) und Tinnitus vor. In allen Fällen war ein vorheriger konservativer Therapieversuch mit Betahistin, Pikrotoxin oder Paukendrainage erfolglos gewesen. Zu mindestens drei Zeitpunkten (vor Therapie, 4–8 Wochen und 12–16 Wochen nach Therapie) erfolgte…