Keine Hinweise für geschlechtsspezifische COMT-Allelverteilung bei schizophrenen Erkrankungen
Philipp Sand, Petra Störtebecker, Berthold Langguth, Göran Hajak, Peter Eichhammer · Psychiatrische Praxis · 2004 · Heft S 1 · S. 58-60
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Catechol-O-Methyltransferase (COMT) wird u. a. aufgrund ihres engen funktionellen Bezugs zu dopaminergen Stoffwechselprozessen als ein Schlüsselenzym für die Pathophysiologie schizophrener Erkrankungen angesehen. Aktuelle genetische Befunde weisen zudem auf mögliche Interaktionen zwischen Erkrankungsrisiko, Geschlecht und einzelnen COMT-Genvarianten hin. Unklar ist indes, ob diese Effekte durch frühe geschlechtsspezifische Selektionsprozesse erklärbar sind. In der vorliegenden Arbeit fanden sich keine Hinweise für eine von den Mendelschen Regeln abweichende COMT-Allelverteilung bei 307 Männer…