Motivationsbehandlung bei Patienten mit der Doppeldiagnose Psychose und Sucht
A. Bechdolf, B. Pohlmann, C. Geyer, C. Ferber, J. Klosterkötter, E. Gouzoulis-Mayfrank · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2005 · Heft 12 · S. 728-735
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Patienten mit schizophrenen Störungen und Komorbiditäten in Form eines Substanzabusus oder einer Substanzabhängigkeit [Doppeldiagnosepatienten (DD)] zeigen einen besonders ungünstigen Krankheitsverlauf und wenig Bereitschaft, speziell entwickelte integrierte Behandlungsangebote in Anspruch zu nehmen. Deshalb wurden die bei Suchterkrankungen ohne weitere Komorbidität bereits erfolgreich angewendete Motivationsbehandlung („Motivational Interviewing”, MI), welche darauf abzielt, die intrinsische Motivation für eine Veränderung hinsichtlich des Problemverhaltens zu fördern, für DD adaptiert. In der v…