Ein paraspastisches und sensibel-ataktisches Syndrom mit Eisenmangelanämie durch Hypocuprämie und/oder Hyperzinkämie? Ein Fallbericht
C Depboylu, T Walbert, T Klockgether, R Dodel · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ein 40jähriger Patient stellte sich mit seit sieben Monaten langsam progredienten paraspastischem Syndrom und sensibler Ataxie vor. An Vorerkrankungen bestand eine Eisenmangelanämie und eine Splenomegalie. Außer einer bekannten Anämie der Mutter waren Familien-, Sozial-, Medikamenten- und vegetative Anamnese unauffällig. Im Laufe der folgenden fünf Monaten zeigte sich eine Zunahme der Symptomatik mit deutlicher Abnahme der Gehfähigkeit, Inkontinenz und beginnender Dysphagie. Die bildgebende Diagnostik des Gehirns, Myelons, Thorax und Abdomens war nicht wegweisend. In der neurophysiologischen Untersuchung konnte…