Verhaltensmedizinische Aspekte chronischer Kopfschmerzen
Wolf-Dieter Gerber, Gabriele Gerber-von Müller · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2005 · Heft 01 · S. 46-51
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die verhaltensmedizinische Betrachtungsweise chronischer Kopfschmerzen im Kindes- und Jugendalter bezieht sich auf ätiopathogenetische, biopsychosoziale Annahmen und Befunde, die zu spezifischen Behandlungsverfahren führen. So wird die Migräne als Reizverarbeitungsstörung des Gehirns beschrieben, die durch eine zentralnervöse Hypersensitivität und Dishabituation gekennzeichnet ist. Vermutlich stehen dabei hereditäre und psychosoziale Mechanismen (speziell das Elternverhalten) im engen Wechselspiel zueinander. Die verhaltensmedizinischen Interventionsverfahren sind äußerst effektiv und beziehen si…