Endoskopisch diaphanoskopische Kontrolle zur Qualitätssicherung der laparoskopischen Therapie der Kardiaachalasie
M Kraus, M Melullis, HP Bruch · Viszeralchirurgie · 2004 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Kardiaachalasie ist ein typisches, zumeist von Gastroenterologen therapiertes Krankheitsbild. Die üblicherweise angewandte Ballondilatation führt zum ungezielten Zerreißen von Muskelfasern und nachfolgender Vernarbung. Botox bewirkt über die neuromuskuläre Entkoppelung eine vorübergehende Weitstellung. Nachteilig an beiden Verfahren ist der auftretende oesophageale Reflux, welcher eine medikamentöse Therapie erfordert. Im Verlauf ist zumeist die wiederholte Anwendung endoskopischer Maßnahmen zur Erhaltung des Therapieerfolges unabdingbar. Zur dauerhaften Versorgung stellt alternativ die Kardiamyotomie mit Fu…