Primäres und sekundäres Dermis-Fett-Transplantat nach Enukleation
C Hintschich · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2004 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine Enukleation führt durch den Volumenverlust und Veränderungen der Gewebearchitektur innerhalb der Orbita zur Ausbildung eines Postenukleationssyndroms mit häufig unbefriedigendem Prothesensitz. Um diesem unerwünschten Phänomen vorzubeugen, werden schon seit Ende des 19. Jahrhunderts Orbitaimplantate in die Augenhöhle eingesetzt, wobei vorwiegend alloplastische Materialien zum Einsatz kommen. Eine praktikable Alternative stellt die Verwendung eines autologen Dermis-Fett-Transplantats dar. Die Operationsmethode besteht aus der Implantation von körpereigener Dermis mit anhängendem subdermalem Fettgewebe aus der…