Außergewöhnlich schwere Erstmanifestation einer M. Crohn-Erkrankung der Speiseröhre – Fallvorstellung mit schwierigen Differentialdiagnosen und komplikationsreichem Verlauf
J von Burstin, C Lenhardt, B Neu, W Huber, RM Schmid · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2004 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: M. Crohn ist mit einer Prävalenz von 50–100:100 000 eine häufige Erkrankung des Gastrointestinaltraktes. Der Hauptmanifestationsort ist das terminale Ileum, prinzipiell kann jedoch jeder Abschnitt des Magendarmtraktes befallen werden. Bei atypischer Lokalisation ist die Erstdiagnose aufgrund eines erweiterten differentialdiagnostischen Spektrums erschwert. Die Therapie ist antiinflammatorisch und immunsuppressiv, weswegen ein Ausschluss mikrobiologischer Ursachen im Vorfeld notwendig ist. Falls eine definitive Klärung nicht möglich ist, muss gegebenenfalls simultan antimikrobiell behandelt werden. P…