Lektin-reaktives Alpha-Fetoprotein bei Patienten mit Tyrosinämie Typ I
U. Baumann, V. Duhme, I. Knerr, E. Pronicka, M. K. Auth, P. T. Voit · Klinische Pädiatrie · 2005 · Heft 03 · S. 142-146
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Trotz Einführung der medikamentösen Therapie mit NTBC besteht bei der Tyrosinämie Typ I weiterhin das Risiko der Entwicklung eines hepatozellulären Karzinoms (HCC). Wesentlich für die Risikoabschätzung eines Patienten ist bisher das Gesamt-α-Fetoprotein. Die mögliche klinische Bedeutung der L3-Subfraktion nach Lektin-Elektrophorese sollte untersucht werden. PATIENTEN: Insgesamt 41 Patienten mit TTI wurden untersucht, davon 5 bei Erstmanifestation der Erkrankung. Die übrigen 36 Patienten befanden sich in Dauertherapie. Von diesen Patienten hatten 10 ein erhöhtes AFP, ohne dass bisher…