Nachweis struktureller Veränderungen im anterioren Gyrus cinguli bei Alexithymie
L Scheef, R Conrad, F Jessen, H Tschampa, C Kuhl, R Liedtke, HH Schild · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2005 · Heft 04
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ziele: Alexithymie, wörtlich ’das Fehlen von Worten für Emotionen’, bezeichnet eine Störung in der Verarbeitung emotionaler Reize. Obgleich des Konstrukt ursprünglich entwickelt wurde um häufige Charakterzüge psychosomatischer Patienten zu beschreiben, konnte die Relevanz dieses Konzepts für verschieden psychiatrische Störungen gezeigt werden. Zur Zeit wird angenommen, dass der Gyrus cinguli eine der Schlüsselstrukturen für die Neurobiologie der Alexithymie darstellt. Ziel dieser Studie war es zu untersuchen, ob sich hirnmorphologische Änderungen nachweisen lassen, die diese Annahme unterstützen. Methode: Es wur…