Medikamentöse antiarrhythmische Therapie - aktuelle Aspekte
M Patten, T Meinertz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2005 · Heft 21 · S. 1325-1329
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Indikation zur medikamentösen Therapie von Herzrhythmusstörungen hat sich in den letzten Jahren durch die Entwicklung invasiver Therapieverfahren stark gewandelt. Dennoch haben Antiarrhythmika auch weiterhin einen hohen Stellenwert in der Akutbehandlung sowie Rezidivprophylaxe von Rhythmusstörungen. Neben den „klassischen” Antiarrhythmika Klasse IC und III können primär oder additiv auch Betablocker, ACE-Hemmer sowie AT1-Antagonisten eingesetzt werden, da sie über eine geringere kardiale Nebenwirkungsrate verfügen. Bei Patienten mit Vorhofflimmern konnten neuere Studien keine Überlegenheit ei…