Früherkennung und Verbesserung der therapeutischen Erreichbarkeit von Müttern mit postpartaler Depression
CL v Ballestrem, A Nagel-Brotzler, B Scheid, L Turmes, P Britsch, C Klier, C Hornstein · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Mütter mit perinatalen psychischen Erkrankungen (zum Beispiel Wochenbettdepressionen) sind oft schwer für fachspezifische Behandlungen zu motivieren. Da Hebammen die Mütter bereits während der Schwangerschaft kennenlernen, zum Teil unter der Geburt betreuen und danach im Wochenbett zu Hause besuchen, können sie eine Mediatorenrolle zwischen betroffenen Müttern und Psychotherapeuten oder Ärzten übernehmen. Ziel des Projektes der Deutschsprachigen Marcé-Gesellschaft für peripartale psychische Erkrankungen ist es, Hebammen zu motivieren, sich mehr in das Management perinataler psychischer Erkrankungen einzuschalten…