Psychotische Störungen bei Patienten mit Morbus Parkinson
Matthias R. Lemke · psychoneuro · 2005 · Heft 09 · S. 417-421
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Psychosen treten bei 10-40 % der Patienten mit Morbus Parkinson auf. Als erste Maßnahme sollten mögliche infektiöse, toxische oder metabolische Ursachen, insbesondere Hydratations- und Elektrolytstörungen, wenn notwendig, behandelt werden. Anti-Parkinson-Medikamente wie Anticholinergika, Selegelin, Dopaminagonisten und COMT-Inhibitoren sollten reduziert oder wenn möglich abgesetzt werden. Die Dosis von Levodopa sollte soweit wie möglich reduziert werden, wobei sich die motorischen Symptome in der Regel verschlechtern werden. Daher wird oft, ebenso wie in krisenhaften Zuspitzungen der Symptome, ei…