Störungen der zerebralen Repräsentation des Arbeitsgedächtnisses bei Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom
E Binder, W Becker, O Gruber, E Kraft · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Patienten mit idiopathischem Parkinson-Syndrom (IPS) zeigen neben den charakteristischen motorischen Störungen häufig auch kognitive Defizite. Besonders Exekutivfunktionen wie das Arbeitsgedächtnis (AG) sind oft eingeschränkt. Gemäß dem Modell nach Baddeley lässt sich das AG in verbales und dem räumlich-visuelles AG unterteilen. Ob diese Subsysteme bei IPS differenziell betroffen sind, wird derzeit kontrovers diskutiert. Ziel der Studie war esdaher, neben den bei IPS bereits nachgewiesenen Dysfunktionen der frontostriatalen Netzwerke eine Dissoziation der veränderten kortikalen Repräsentation der beiden Subsyste…