CareLit Fachartikel

Ein Fall einer paraneoplastischen Myelitis mit Anti-Ri-Antikörpern: Steuerung einer dreijährigen immunsuppressiven Therapie anhand klinischer und paraklinischer Parameter

F Leypoldt, A Münchau, J Lewerenz · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10

Dokument
1133107
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Aktuelle Neurologie
Autor:innen
F Leypoldt, A Münchau, J Lewerenz
Ausgabe
Heft 10 / 2005
Seiten
–
Erschienen: 2005-10-26 00:00:00
ISSN
0302-4350

Zusammenfassung

Der antineuronale Antikörper Anti-Ri (ANNA-2) wurde bei einer Reihe von Patienten mit Hirnstammsymptomen – klassischerweise einem Opsoklonus-Myoclonus-Syndrom – als Ausdruck eines paraneoplastischen neurologischen Syndromes (PnS) beschrieben, kann jedoch auch mit anderen klinisch-neurologischen Manifestationen assoziiert sein. Dieser auch unter den PnS seltene Antikörper richtet sich gegen neuronale und nur im ZNS vorkommende Zellkernproteine (Nova-1 und Nova-2). Aufgrund der ektopen Expression im Tumor kommt es zur Autoimmunisierung und im folgenden zu einer Kreuzreaktivität gegen zentralnervöse Nervenzellen. O…

Schlagworte

Antikörper Tumor Autoimmunisierung Cyclophosphamid Cortison Aktuelle Neurologie