Anti-CMV-IgG korreliert mit TCR Vß spezifisch expandierten CD4+CD57+ T Zellen bei der autoimmunen Myasthenia gravis
J.E Bartholomäus, B Tackenberg, M Happel, A Hehenkamp, K Radsak, W.H Oertel, N Willcox, N Sommer · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die erworbene Myasthenia gravis (MG) ist eine gut charakterisierte, durch Antikörper vermittelte Erkrankung, bei der T Zellen eine wesentliche pathogenetische Bedeutung haben. Das Prinzip des „molekularen mimikry“ ist hierbei eine der am häufigsten favorisierten Hypothesen für die Initiierung des autoimmunologischen Prozesses. Dennoch sind direkte humorale oder zelluläre Hinweise für „molekulares mimikry“ bislang bei der MG nicht gefunden worden. CD57 ist ein vorwiegend auf NK-Zellen aber auch Monozyten, T- und B-Zellen vorkommendes Oligosaccharid, das eine Rolle bei Cytomegalievirus (CMV) spezifisch…