Spinale Ischämie als Komplikation einer cervicalen paravertebralen Kortikoid-Infiltration
C Schlangen, M Dafotakis, F Block, A Thron · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 10
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Wir berichten über den Fall einer 40-jährigen Patientin, die sich zur symptomatischen Therapie von langjährig bestehenden Nackenschmerzen einer Infiltration der paravertebralen cervicalen Muskulatur mit einer kristallinen Kortikoid-Lösung unterzog. Noch während der Prozedur entwickelte die Patientin eine linksseitige Armparese mit einer Hypästhesie im Bereich der Dermatome C7/C8 und TH1. Die Beschwerden bildeten sich im weiteren Verlauf nur teilweise zurück. In der T2-gewichteten spinalen Magnetresonanztomographie zeigte sich im Myelon in Höhe von HWK 6 eine 4mm große postero-lateral gelegene hyperintense Läsion…