Notfallvitrektomie bei Doppelperforation und Berstung, eine multizentrische Studie
WF Schrader, F Kuhn · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2005 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Trotz der enormen Fortschritte in der vitreoretinalen Chirurgie sind die anatomischen und funktionellen Ergebnisse von schweren Augenverletzungen mit Hinterabschnittsbeteiligung immer noch enttäuschend. Doppelt perforierende Verletzungen und Berstungen haben dabei die ungünstigste Prognose. Wenn man, wie heute üblich, nach 7 bis 14 Tage die Pars plana Vitrektomie zur Hinterabschnittsrekonstruktion durchführt, ist der Befund häufig bereits durch eine schwere proliferative Vitreoretinopathie kompliziert. Wir fragten uns deshalb, ob man in diesen Fällen mit der Hinterabschnittsrekonstruktion nicht bere…