„giant-Paravaginalzyste“ – (k)ein Geburtshindernis?
C Breymann, T Burkhardt · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2005 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Paravaginalzysten entstehen am häufigsten aus persistierenden Anteilen des Müllerschen Ganges. Seltener sind Paravaginalzysten aufgrund persistierender Reste des Urnierenganges (Wolffscher Gang), sogenannte Gartner-Zysten. In Abhängigkeit von der Größe verhalten sich die Zysten oft klinisch stumm und sind häufig Zufallsbefunde. Fallvorstellung: Dokumentation des Befundes und Verlaufs bei einer 32-jährigen Primigravida mit einem großen Zystenrezidiv. Zur Abwägung eines möglichen Geburtshindernisses bei vaginaler Geburt wurden bildgebende Verfahren eingesetzt. Methodik/ Verlauf: Bildgebende Darstellungen erfolgten…