Einsatz der Vakuumtherapie bei einer großflächigen arterialisierten venösen Lappenplastik zur Rekonstruktion einer kompletten Daumenavulsionsverletzung
J. Kopp, A. D. Bach, U. Kneser, B. Loos, R. E. Horch · Zentralblatt für Chirurgie · 2006 · Heft S 1 · S. 3-6
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Arterialisierte venöse Lappenplastiken werden in der Regel über dem palmarseitigen, distalen Drittel des Unterarmes über einem venösen Abstromgebiet gehoben und setzen sich aus Haut, subkutanem Gewebe sowie dem subdermalen venösen Plexus zusammen. Nach Transposition des Gewebes in das Empfängerbett wird eine der Lappenvenen an eine zuführende Arterie angeschlossen, während die anderen Gefäße des Plexus an eine oder mehrere dränierende Venen anastomosiert werden. Die atypische Perfusion sowie die verzögerte Öffnung intervenöser Shunts führen häufig zu Ödemen, Epidermolysen oder gar Hautnekrosen we…