10. Mitteilung: Zum Anstieg der SGA-Neugeborenenrate durch das Rauchen der Mütter in der Schwangerschaft und Risikostruktur von „starken Raucherinnen“
M. Voigt, C. Fusch, D. Olbertz, M. Carstensen, A. Brüning, K. Hartmann, V. Hesse · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2006 · Heft 03 · S. 270-276
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Ergebnisse der Perinatalerhebung in Deutschland zeigten, dass etwa 20 % der Schwangeren auch nach Bekanntwerden ihrer Schwangerschaft weiter rauchten. Bei 719 250 Lebendgeborenen des Jahrgangs 1992 wurden damit 143 850 Neugeborene schon in ihrer Fetalperiode durch Rauchschadstoffe geschädigt. In Abhängigkeit vom täglichen Zigarettenkonsum erhöhte sich die Hypotrophierate (< 10. Gewichtsperzentile) von 9,8 % (Neugeborenpopulation von Nichtraucherinnen) auf 15,9 % bei Raucherinnen mit 1 - 5 Zigaretten täglich bzw. auf 26,5 % bei Raucherinnen mit 21 und mehr Zigaretten täglich. Die berechnete An…