CareLit Fachartikel

Ovarialkarzinom - ist die intraperitoneale Therapie wirklich neuer Standard?

A. du Bois, B. Schmalfeldt, W. Meier, J. Sehouli, J. Pfisterer, für die AGO Kommission Ovar, die AGO Studiengruppe Ovarialkarzinom(AGO-OVAR), und die NOGGO · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2006 · Heft 05 · S. 490-494

Dokument
1133398
CareLit-ID
Jahr
2006
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Geburtshilfe und Frauenheilkunde
Autor:innen
A. du Bois, B. Schmalfeldt, W. Meier, J. Sehouli, J. Pfisterer, für die AGO Kommission Ovar, die AGO Studiengruppe Ovarialkarzinom(AGO-OVAR), und die NOGGO
Ausgabe
Heft 05 / 2006
Jahrgang 66
Seiten
490-494
Erschienen: 2006-01-01 00:00:00
ISSN
0016-5751

Zusammenfassung

Zusammenfassung Kürzlich wurde durch die Publikation der GOG-172-Studie die intraperitoneale (ip) Chemotherapie bei Patientinnen mit Ovarialkarzinom als potenzieller neuer Standard dargestellt. Die AGO-Kommission Ovar, die AGO-OVAR und die NOGGO widersprechen dieser Darstellung. So wurden in der GOG-172-Studie mehrere Variablen vermischt und die ip-Therapie nicht mit dem aktuellen Standard Paclitaxel plus Carboplatin verglichen. Die Analyse erfolgte nicht in einer intention-to-treat(ITT)-Population, und signifikante Ergebnisse könnten durch geringste Verschiebungen ihre Signifikanz verlieren. Ferner lieferte die…

Schlagworte

Ovarialkarzinom intravenöse Chemotherapie intraperitoneale Chemotherapie Ovarian cancer intravenous chemotherapy intraperitoneal chemotherapy Population Carboplatin Bias Chemotherapie Geburtshilfe und Frauenheilkunde