Endometriose und Malignomrisiko
S. Dogan, A. Agic, W. Eilers, D. Finas, K. Diedrich, D. Hornung · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2006 · Heft 08 · S. 739-744
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Krebsinzidenz auf dem Boden einer bestehenden Endometriose wird auf rund 0,7 - 1 % geschätzt. Eine ovarielle Endometriose scheint mit 2,5 % noch häufiger zu entarten. Retrospektive Studien verzeichneten ein erhöhtes Risiko bei Frauen mit Endometriose vor allem für Schilddrüsenkarzinome (standardisierte Inzidenzrate SIR 4,65), Ovarialkarzinome (SIR 1,43 - 4,2) und Non-Hodgkin-Lymphome (SIR 1,24 - 3,2). Die Adenomyosis uteri dagegen scheint kein erhöhtes Risiko für Malignome zu haben. Die Assoziation zwischen Endometriose und Ovarialkarzinomen wurde durch klinische Untersuchungen belegt. Nach a…