Hereditäre nicht-polypöse kolorektale Karzinome
E Holinski-Feder, M Morak · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2008 · Heft 33 · S. 1690-1695
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Etwa 20 – 25 % aller kolorektalen Karzinome treten familiär gehäuft auf. Bei 4 – 5 % ist die Familienanamnese positiv mit autosomal dominanter Vererbung. Erbliche kolorektale Karzinome sind grundsätzlich in adenomatöse, und die seltenen hyperplastischen, hamartomatösen bzw. juvenilen polypösen Erkrankungen zu differenzieren. Familien mit hereditären nicht-polypösen kolorektalen Karzinomen (HNPCC; hereditary non-polyposis colorectal cancer) umfassen zwei Tumorentitäten. Zum einen Tumore mit Mikrosatelliteninstabilität und Keimbahnmutation in einem der DNA-Reparaturgene (MSI, Lynch-Syndrom) und zum…