RFA von Lungentumoren: Durchführung und klinische Ergebnisse
O Schäfer · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2006 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Radiofrequenzablation -RFA- repräsentiert ein minimal-invasives Verfahren zur lokalen Tumorkontrolle und wird weltweit in zunehmendem Masse auch bei Lungentumoren eingesetzt. Im Gegensatz zu der Behandlung maligner Lebertumore sind bei der RFA von Lungentumoren höhere Komplikationsraten zu erwarten, wie Pneumothorax, Erguss und Sekundärinfekte. Die ventilierte Lunge um das Tumorareal wirkt aber gleichzeitig isolierend, so dass im Gegensatz zur Leberanwendung der heat-sink-Effekt eine geringere Rolle zu spielen scheint. Die Datenlage bei der Anwendung der RFA an Lungentumoren wächst zwar stetig, noch aber feh…