Intrakranielle neurenterische Zysten – seltene MRT-Befunde mit typischer Signalcharakteristik
S Prothmann, T Kahn, JP Schneider · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2006 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Neurenterische (synon.: enterogene) Zysten sind seltene kongenitale, extraaxiale, mittelliniennahe, meist ventral gelegene Strukturen mit typischer MR-Signalcharakteristik. Sie entstehen als Resultat einer Separationsstörung der Notochorda und des oberen Gastrointestinaltraktes und sind deshalb gelegentlich als Raumforderungen im hinteren Mediastinum anzutreffen. Im Bereich der Neuroachse finden sie sich hauptsächlich im thorakalen und cervikalen Spinalkanal, wogegen intrakranielle Zysten sehr selten und hier meist in der hinteren Schädelgrube lokalisiert sind. Im eigenen Krankengut konnten drei neurenterische Z…