Obstruktive Schlaf-Apnoe nach OP und Radiochemotherapie eines Zungengrundcarcinoms
HJ Eisele, E Rehberg, N Weissmann, W Seeger, R Schulz · Pneumologie · 2006 · Heft 05
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Die obstruktive Schlaf-Apnoe (OSA) entsteht durch den repetitiven Kollaps verengter oberer Atemwege im Schlaf. Meistens handelt es sich um adipöse Patienten mit Fettansammlungen im Pharynx. Es gibt nur wenige Berichte in der Literatur, die sich auf die Ausbildung einer sekundären OSA nach erfolgter Operation und Radiatio eines pharyngealen Tumors beziehen (1–4). Kasuistik: Wir berichten über einen 50-jährigen, normgewichtigen Mann, der 4 Monate nach Radiochemotherapie eines operativ entfernten Zungengrundcarcinoms nächtliches Schnarchen und Atempausen sowie Tagesmüdigkeit und eine arterielle Hyperton…