Sichere und potenzerhaltende Penisbegradigung bei IPP (Morbus Peyronie)
M Steiger, E Brandes, W Ohlig, G Ludwig · Aktuelle Urologie · 2006 · Heft 07
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Da es eine wirksame konservative Therapie der Induratio penis plastica (IPP=Morbus Peyronie) nicht gibt, bleibt in Fällen stärkergradiger erektiler Deviation (i.e. ≥45° bis zu 180°) nur die operative Begradigung. Einfache Raffungsoperationen (NESBIT, ESSED-SCHRÖDER) allein haben oft genug keine anhaltenden Erfolge und verkürzen zudem den begradigten Penis um mindestens ein Drittel. Totalexzision mit Defektdeckung durch desepithelialisiertem dermal graft (HORTON-DEVINE) führen in 30% (LUDWIG) bis 70% (SCHREITER, GREIN) zu Impotenzen durch ein venöses Leck. Die von LUE angegebene alleinige Querinzision, gegebenenf…