Laparoskopische Narbenhernienreparation: Rationale und Erfahrungen
C Rudroff, D Pikos, M Angele, KW Jauch, MM Heiss · Zeitschrift für Gastroenterologie · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In mehr als 10% entsteht nach Laparotomie eine Narbenhernie. Der Bruchlückenverschluss mittels Direktnaht oder Mayodoppelung ist mit hohen Rezidivraten (bis 50%) vergesellschaftet. Durch Verwendung von Netzen konnte die Rezidivrate auf 10–15% gesenkt werden. Die Methode ist jedoch technisch aufwendig, mit einer entsprechend hohen Komplikationsrate (bis 30%). Die laparoskopische Technik stellt eine sinnvolle Alternative dar. Zum einen muss die ursprüngliche Inzision nicht wieder eröffnet werden, was den Kontakt zu potentiellen Keimen und damit das Infektionsrisiko vermindert. Außerdem ist der Zugang weniger traum…