Anstieg des PSA-Wertes bei Einnahme von Aromatasehemmern bei metastasiertem männlichem Mammakarzinom
AC Schnelzer, AK Baumgärtner, N Harbeck, S Pildner von Steinburg · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Wir berichten über einen 64-jährigen männlichen Patienten, der im Verlauf einer sekundär metastasierten Mammakarzinomerkrankung ein Prostatakarzinom entwickelte und interdisziplinär behandelt wurde. Nach adjuvanter Chemotherapie eines invasiv-duktalen Mammakarzinoms (pT2 pN1b(12/13LK) M0 R0 G3 rezeptorpositiv) wurde 2 Jahre nach Erstdiagnose unter Tamoxifen eine pulmonale Metastasierung diagnostiziert. Die Therapie wurde auf Anastrozol umgestellt. Ein Jahr später fielen steigende PSA-Werte im Serum bis maximal 10,86 ng/ml auf. Es folgte die Diagnose eines frühen, mäßig differenzierten Prostatakarzinoms. Bei zeit…