Die perioperative Gabe von Rotigotin transdermalem Pflaster
H.J. Häck, U. Wüllner, H. Reichmann, B. Boroojerdi, O. Randerath · Aktuelle Neurologie · 2006 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Die Parkinsonsche Krankheit ist eine häufige Ursache perioperativer Morbidität. Etwa 10.000 Parkinson Patienten unterziehen sich jährlich einem chirurgischen Eingriff. Dabei ist das perioperative Management bei diesen Patienten unter Vollnarkose i.W. seit Jahren unverändert. In der Regel wird die orale Medikation vor dem Eingriff so lange wie möglich beibehalten und danach unverzüglich wieder aufgenommen. Alternative therapeutische Strategien sind invasiv, kompliziert in der Handhabung und oftmals teuer: Levodopa über nasogastralen Katheter oder intraduodenal, Amantadin intravenös und die kontinui…