Postmortale Brückenvenendarstellung beim Säugling mit Verdacht auf Schütteltrauma mittels CT
K Ruf, KM Stein, MK Ganten, R Mattern · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2007 · Heft 01
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Die postmortale Diagnose des Schütteltraumas ist bei Fehlen äußerer Verletzungszeichen besonders schwierig. Die Folgen sind Brückenvenenverletzungen mit der Ausbildung von Subduralblutungen. Da etablierte Techniken nicht ermöglichen, Brückenvenenverletzungen präparatorisch artefaktfrei nachzuweisen, war das Ziel der Arbeit, eine minimal-invasive, computertomographische Technik zur postmortalen Hirnvenendarstellung beim Säugling zu entwickeln, um in Zukunft Hirnvenenverletzungen besser lokalisieren zu können. Material und Methoden: Zur Methodenentwicklung wurden 11 Säuglingsleichen mittels CT untersu…