Herzschrittmacher-Therapie zur Optimierung der Hirndurchblutung: Eine Möglichkeit zur Prävention zerebrovaskulärer Erkrankungen?
A. Hagendorff, C. Dettmers, W. Jung, M. Hümmelgen, C. Kölsch, A. Hartmann, B. Lüderitz, D. Pfeiffer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2000 · Heft 10 · S. 286-289
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE UND KLINISCHER BEFUND: Ein 78 jähriger Patient zeigte die Symptome Schwindel, Einschränkung der mnestischen und kognitiven Leistung, chronische Müdigkeit und rezidivierende kurzzeitige Synkopen. UNTERSUCHUNGEN: Bei hypertensiver Herzerkrankung, reduzierter linksventrikulärer Pumpfunktion, ventrikulärer Extrasystolie formal Lown IVb fand sich computertomographisch eine diskrete Himatrophie; Stenosen der hirnversorgenden Arterien und intracranielle Raumforderungen wurden ausgeschlossen. Eine direkte Korrelation von Herzzeitvolumen und Hirndurchblutung bei Änderungen der Herzfrequenz wurde…