Idiopathische rechtsventrikuläre Tachykardie oder arrhythmogene rechtsventrikuläre Kardiomyopathie?
A. Kuhn, H. Kottkamp, H. Thiele, G. Schuler, G. Hindricks · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2000 · Heft 22 · S. 692-697
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung ANAMNESE: Beim Fahrradfahren traten bei einem 38jährigen Patienten plötzlich Palpitationen und eine ausgeprägte Leistungsschwäche auf. Der Hausarzt beendete 90 Minuten später eine ventrikuläre Tachykardie (VT) mit einer Frequenz von 218/min. UNTERSUCHUNGEN: Nicht-invasive (EKG, Echokardiographie) und invasive Untersuchungen (Links- und Rechtsherzkatheter inklusive Dextrokardiographie) ergaben keinen Anhalt für eine strukturelle Herzerkrankung. Ergometrisch und durch programmierte Kammerstimulation (EPU) konnten VT mit identischer Morphologie (Linksschenkelblock (LSB)/Rechtstyp) induziert werden.…