Pathologische Frakturen bei Knochenmetastasen
H Peter de Zwart, Kuno Weise · OP-Journal · 2006 · Heft 01 · S. 40-44
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei metastasenbedingten, pathologischen Frakturen steht die chirurgische Therapie an erster Stelle, weil sich damit eine rasche Wiederherstellung der vorbestehenden Funktion erzielen lässt. Nach Möglichkeit soll die operative Versorgung gelenkerhaltend sein. Als besondere Operationstechnik steht die Verbundosteosynthese zur Verfügung, womit eine sofortige Vollbelastung erreichbar ist. Bei einer pathologischen Fraktur mit Gelenkbeteiligung besteht oftmals die Indikation zum endoprothetischen Ersatz. Ein radikaler Eingrif mit kurativem Ansatz ist selten indiziert.