Klinische Elektronystagmographie - Durchführung, Artefakterkennung, Auswertung
C. Siebold, W. Heide · Klinische Neurophysiologie · 2000 · Heft 04 · S. 204-213
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Mit dem Begriff der klinischen Elektronystagmographie (ENG) wird, im engeren Sinne, die Aufzeichnung von Augenbewegungen (Nystagmus) bei der Funktionsprüfung des vestibulären Systems bezeichnet. Im heutigen Sprachgebrauch wird unter Elektronystagmographie jedoch üblicherweise auch die Untersuchung visuell kontrollierter Augenbewegungen (z. B. Sakkaden, langsame Augenbewegungen) verstanden. Obwohl heute alternative Techniken zur Registrierung von Augenbewegungen existieren (Video-Okulographie, Magnetspulentechnik, Infrarot-Okulographie), bleibt die Elektrookulographie (EOG) die Methode der Wahl im…