Cytomegalievirus-Infektion des Feten: Fetale intravenöse Therapie mit CMV-Hyperimmunglobulinen–drei Fallberichte
M Öksüz, R Bald, KA Ertan · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2008 · Heft 09
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Weltweit werden 0,5–2% aller Neugeborenen intrauterin mit CMV infiziert; der Zytomegalievirus ist somit die häufigste Ursache kongenitaler Infektionen. Ein systematisches Screening in der Schwangerschaft wird kontrovers diskutiert und vor allem abgelehnt, weil bis jetzt keine wirksame intrauterine Therapie etabliert ist. Fallbeschreibung: Bei den beschriebenen Kasuistiken erfolgte in 2 Fällen die Zuweisung der Patientinnen in ein Zentrum für Pränatalmedizin in der 22. und 32. SS-Woche aufgrund von sonographischen Auffälligkeiten der Feten, in einem Fall in der 21. SSW wegen primärer CMV-Infektion der…