Geschlechtsspezifische Unterschiede: Epidemiologie
Sabine Twork, Karen Voigt, Antje Bergmann, Peter Peschel, Joachim Kugler · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2008 · Heft 04 · S. 387-391
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In den empirischen Gesundheitswissenschaften finden geschlechtsspezifische Unterschiede ein zunehmendes Interesse. Die Lebenserwartung ist für Frauen durchweg höher als für Männer. Dabei ähnelt sich die Lebenserwartung für Jahre in Beschwerdefreiheit, die geschlechtsspezifischen Unterschiede ergeben sich, indem Frauen mehr Lebensjahre mit Beschwerden erleben. Der subjektive Gesundheitszustand wird von Frauen schlechter beurteilt als von Männern. Die Todesursachenstatistik und das Morbiditätspanorama zeigen deutliche Unterschiede: Frauenseitig fällt z. B. die Prävalenz für chronische Schmerzerkran…